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Am Aschermittwoch beginnt die 40-tägige Fastenzeit. Sie hat in der katholischen Kirche eine lange Tradition.

Ursprünglich startete sie am sechsten Sonntag vor Ostern. Damit die Sonntage als „Tag des Herrn“ von der Fastenpraxis ausgenommen bleiben, verlegte Papst Gregor der Große im 6. Jahrhundert den Beginn auf den davorliegenden Mittwoch. So ergibt sich eine tatsächliche Fastendauer von genau 40 Tagen. Diese Zeitspanne erinnert an die 40 Tage, die Jesus der Überlieferung nach fastend in der Wüste verbrachte. In dieser Zeit bereiten sich die Gläubigen durch Besinnung, Buße und die bewusste Beschränkung auf das Wesentliche auf das höchste Fest des Kirchenjahres – das Osterfest – vor.

Auch der Ursprung des Karnevals – in Bayern meist Fasching genannt – steht vermutlich im Zusammenhang mit der bevorstehenden Fastenzeit. Vor ihrem Beginn wollten die Menschen noch einmal ausgelassen feiern und das Leben genießen. Der Begriff „Karneval“ stammt wahrscheinlich aus dem Lateinischen; „carne vale“ bedeutet sinngemäß „Fleisch, lebe wohl“.

Das Wort „Fasching“ ist typisch für den süddeutsch-österreichischen Raum und hat seinen Ursprung im Mittelhochdeutschen. Es bedeutet „Letzter Ausschank vor der Fastenzeit“.

Am Aschermittwoch wird traditionell im Gottesdienst Asche vom Priester gesegnet und dabei mit Weihwasser besprengt. Mit den Worten „Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst“ wird die Asche in Form eines Kreuzes auf den Kopf gestreut. Meist wird auf die Stirn ein Kreuzzeichen gezeichnet.

Am Aschermittwoch und an Karfreitag – zum Beginn und zum Ende der Fastenzeit – wird auf Fleisch verzichtet und es gibt traditionell Fisch.

Aufgrund der vielen Seen und Flüsse war in Bayern der Fisch gut verfügbar. In Bayern machte man aus Aschermittwoch ein geselliges Ereignis mit gegrilltem Steckerlfisch, Bier und Stammtischkultur. Auch ist der Aschermittwoch in Bayern für politische Veranstaltungen „der politische Aschermittwoch“ bekannt.

Quellen: www.erzbistum-koeln.de

Bei der Erstellung dieses Beitrags wurde ChatGPT (OpenAI) zur Ideenfindung und Strukturierung eingesetzt. Die inhaltliche Verantwortung liegt beim Autor.

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