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Eine Wallfahrtskirche ist in der Regel das Ziel einer Wallfahrt. Auch entlang von Pilgerwegen wie dem Jakobsweg gelegene Kirchengebäude können Wallfahrtskirchen sein.
EIne Wallfahrtskirche hat keine bestimmte Bauform. Kleinere Gotteshäuser mit meist nur regionaler Bedeutung nennt man Wallfahrtskapelle.

 Wallfahrtskirche Herrgottsruh, Friedberg
Die Wallfahrtskirche Herrgottsruh ist wohl der bekannteste Wallfahrtsort des Landkreises. Der Ursprung der Wallfahrt reicht bis ins Mittelalter zurück, als ein Heimkehrer von einer Jerusalemreise die Kirche zu Ehren Christi errichten ließ.

Wallfahrtskirche Maria Birnbaum, Sielenbach
Ein weiteres bedeutendes Ziel für Pilger ist die Wallfahrtskirche Maria Birnbaum. Das Gnadenbild von Maria Birnbaum ist ein sogenanntes Vesperbild (Pietá), also eine Darstellung der leidenden Gottesmutter, die den Leichnam ihres toten Sohnes Jesus nach der Kreuzabnahme in den Armen hält. 1632 wurde die Gegend von schwedischen Soldaten heimgesucht, die das Gnadenbild in das unweit entfernte Jochmoos warfen. Von dort rettete es der Dorfhirte Johann Vogel und stellte es in einem hohlen Birnbaum aus. So kam der Wallfahrtsort zu seinem Namen. Bereits 1659 ist die Geschichte einer Frau aus Meran überliefert, die auf der Suche nach Heilung über zahlreiche andere Gnadenorte, schließlich zur Maria im Birnbaum geführt wurde. Hier wurden ihre Gebete endlich erhört. Davon berichtet eine Tafel aus dem Jahr 1674 im Eingangsbereich der Kirche.

Wallfahrtskirche, St. Afra im Felde, Friedberg
Diese Kirche bei Friedberg ist ein kleiner, aber geschichtsträchtiger Wallfahrtsort. Sie ist der heiligen Afra gewidmet, die im 3. Jahrhundert als Märtyrerin starb. Der Legende nach soll sie an diesem Ort auf ihrem letzten Weg nach Augsburg gerastet haben. Die schlichte Kirche mit gotischen Elementen lädt bis heute Pilger zur Andacht ein.

Mariä Himmelfahrt, Pfaffenhofen an der Ilm
Die römisch-katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt steht in Förnbach, einem Gemeindeteil der oberbayerischen Kreisstadt Pfaffenhofen an der Ilm. Das Patrozinium der Kirche wird am 15. August (Mariä Himmelfahrt) gefeiert.

Kapelle Maria im Stock, Aichach/Obermauerbach
Die frühere Wallfahrtskapelle Maria Stock liegt bei der Ortschaft Obermauerbach. Die Wallfahrtskapelle hat ihren Ursprung in einer Marienerscheinung. Der Bischof von Augsburg verweigerte jedoch die kirchliche Bestätigung der Erscheinung und so ging die Wallfahrt zurück.

Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung, bzw. Mariazell, Ried
Laut einer Sage geht der Bau der Kapelle auf Renata von Lothringen, die Ehefrau Herzog Wilhelms V. zurück. Während eines Aufenthalts im Friedberger Schloss soll sich die Herzogin in den damals noch ausgedehnteren Wäldern verlaufen haben. Sie legte ein Gelübde ab, eine Kapelle zu errichten, wenn sie wohlbehalten gefunden würde. Maria Hilf wurde dann an dieser Stelle errichtet. Angeblich wurde auch das Gnadenbild von der Herzogin selbst gemalt.

Wallfahrtskirche Maria Schnee, Wulfertshausen
Die Kirche ist um 1470 erbaut worden. 1499 wurde das ursprüngliche Marienpatrozinium zu Maria Schnee umgewidmet. Die Wallfahrt zu dem Marienbild entstand vermutlich auf Vermittlung der Jesuiten. Der spätgotische Kapellenbau wurde 1632 von den Schweden im Zuge des Dreißigjährigen Kriegs großteils zerstört und das Langhaus 1641 neu errichtet.

Wallfahrtskirche Maria Hilf, Holzburg
Grabungen ergaben, dass die Kirche bereits um 1200 als romanische Chorturmkirche bestand. Der Chorraum wurde im 14./15. Jahrhundert zur Zeit der Gotik errichtet. Während der Pestepidemie 1671 bis 1679 entstand die Wallfahrt zu Unserer Lieben Frau von Holzburg.

Wallfahrtskirche St. Leonhard, Heretshausen/Adelzhausen
Die Wallfahrtskirche wurde bereits 1493 im Salbuch des Klosters Indersdorf erwähnt. Der Chor stammt aus dem Ende des 15. Jahrhunderts. Das Langhaus wurde vermutlich um 1700 errichtet und in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts verändert.

Wallfahrtskirche St. Othmar, Pöttmes
Sankt Othmar ist eine Einöde im nördlichen Landkreis Aichach-Friedberg und ein Gemeindeteil des Marktes Pöttmes in der Gemarkung Handzell.
Der Ort liegt auf einem 471 Meter hohen nordwestlichen Nebengipfel des 472 Meter hohen Gänsbergs. Das Ortsbild wird geprägt von der katholischen Wallfahrtskirche St. Othmar, einer Filialkirche der Pfarrei Gundelsdorf.

Maria Beinberg, Gachenbach
Auf dem 501 m hohen Beinberg stiftete ursprünglich Ritter Bernhard „der Preisser“ eine Kapelle. Leonhard von Gumppenberg und Eucharius von Ötting bauten die Kapelle zu einer Kirche aus. Die Weihe erfolgte am 7. Oktober 1500 zu Ehren der „Unschuldigen Kindlein“. 

Wallfahrtskirche St. Wolfgang, Pipinsried/Altomünster
Die liegt außerhalb des Ortsteils Pipinsried der Marktgemeinde Altomünster im Landkreis Dachau. Sie stellt mit den vierzehn sie umgebenden Kreuzwegstationen ein eingetragenes Baudenkmal dar. Die Wallfahrtskirche gehörte ab 1382 über die katholische Pfarrkirche St. Dionysius in Pipinsried zum Kloster Indersdorf.

Wallfahrtskirche Herrnrast, Ilmmünster
Die Kirche gehörte zum Stift und später zur Pfarrei Ilmmünster. Die Errichtung von Herrnrast geht auf eine Legende zurück. Danach sah ein Hirtenmädchen aus Ilmmünster den Herrn zum Hügel heraufkommen und sich auf einen Baumstamm zur Rast niederlassen. Einer anderen Erzählung zufolge soll einem Schafhirten der Riedermühle im Geäst des Baumes das Bildnis des rastenden Herrgotts erschienen sein. Der Knecht holte das Bild aus dem Baum und verwahrte es daheim im Schrank. Am nächsten Morgen war es verschwunden. Er fand es wieder im Geäst des Baumes…….
(entnommen aus dem Kirchenführer Ilmmünster Schnell, Kunstführer Nr. 1525 Erstausgabe 1985 4. neu bearbeitetet Auflage 2017)

Wallfahrtskirche St. Willibald, Jesenwang
Die katholische Wallfahrtskirche liegt in der Einöde Sankt Willibald, etwa 500 Meter östlich von Jesenwang im Landkreis Fürstenfeldbruck. Der spätgotische Sakralbau wurde ab 1979 umfassend saniert.

Wallfahrtskirche St. Maria, Ainhofen/Markt Indersdorf
Die katholische Filial- und Wallfahrtskirche in Ainhofen, einem Gemeindeteil von Markt Indersdorf, ist im Kern ein romanischer Bau. Die Kirche inmitten des Friedhofs, ist ein geschütztes Baudenkmal.

Quellen: Wikipedia, Stadt Friedberg, Bistum Augsburg, Erzdiözese München und Freising

 






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