Florianitag

An 04.05.2025
Am Bayern
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Am 4. Mai wird der Florianitag gefeiert – der Gedenktag des heiligen Florian, des Schutzpatrons der Feuerwehr und der Bierbrauer.

Florian gilt als Schutzpatron der Feuerwehr (daher auch die Bezeichnung Floriansjünger, sowie Feuerwehr-Fixfunkstationen übliche Funkrufname "Florian" in Kombination mit dem Ortsnamen der jeweiligen Feuerwehr.
Zudem Schutzpatron der Bäcker, Bierbrauer, Winzer, Gärtner und Kaminkehrer.

Der einstige Offizier und hohe römische Beamte Florian hört, dass 40 Mann seiner früheren Einheit als Christen hingerichtet werden sollen. Von Aelium Cetium (dem heutigen Sankt Pölten) eilt er ihnen nach Lauriacum (Enns-Lorch) zu Hilfe, dem Verwaltungssitz der Provinz Noricum. Dort suchen schon Soldaten auf Befehl des Statthalters Aquilinus nach weiteren Christen. 

Florian stellt sich unerschrocken und wird dem Statthalter vorgeführt. All die Juxe, Kumpeleien und Ermunterungen von Aquilinus, doch mal eben den alten Göttern zu opfern und dann seiner Wege zu ziehen, schlägt er aus und bekennt sich zu Christus. Der Statthalter wird immer wütender. Die Lage eskaliert: Schläge, Folter, Todesurteil folgen.

Mit einem Stein um den Hals soll Florian in der Enns versenkt werden - damit kein Ort und keine Überreste zur Verehrung bleiben. Doch die Soldaten zögern und lassen ihn, der schon auf der Brüstung steht, über eine Stunde lang laut zu Gott beten. 

Ein Passant wirft ihn am Ende hinab. Doch der Fluss gibt die Leiche alsbald heraus und legt sie auf einen Felsen; von dort wird er von einem Ochsenkarren zur Bestattung an einen Ort gebracht, wo zu seiner Verehrung später eines der größten Stifte Österreichs entsteht: Sankt Florian bei Linz.

Ausgerechnet der Mann, der bis zum Tod für andere eintrat, wird am Ende zum Gewährsmann für das sogenannte Sankt-Florians-Prinzip, so wie es wohl ursprünglich scherzhaft gemeint an vielen Hauswänden niedergeschrieben ist: "Heiliger Sankt Florian, schon' unser Haus, zünd' andere an."

Viele Feste der Feuerwehr (auch "Floriansjünger» genannt) finden an Sankt Florian statt. Auch ist er Patron der Töpfer, Fassmacher, Schmiede, Kaminfeger, Seifensieder, Winzer und Brauer. Er wird angerufen bei Dürre, Unfruchtbarkeit der Felder, Brandwunden; zudem gegen Feuer, Wasser und Sturm.

"Florian und Gordian [10. Mai] richten oft noch Schaden an."

Quellen: Domradio.de
wikipedia.de