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Die Maultaschen wurden wahrscheinlich MItte des 15. Jahrhunderts von schwäbischen Mönchen im Kloster Maulbronn erfunden.

Im Gegensatz zu den Herrenmönchen, die das Kloster nie verließen, durfte der einfache Laienmönch Jakob hin und wieder ins Dorf gehen für Erledigungen. Bei einem seiner Ausflüge fiel ihm ein Stück Fleisch in die Hände. Er nahm es mit ins Kloster. Jakob war ein Tüftler, ein Macher. Ein echter Schwabe eben. Und bei den Schwaben gilt seit jeher: Nix verkomma lassa. Was also tun mit dem wertvollen Stück vom Schwein, mitten in der Fastenzeit. Die klösterlichen Regeln untersagen den Verzehr strikt. Doch schließlich hatte er eine bestechende Idee: Warum nicht das Fleisch kleinhacken und verstecken zwischen vielen verschiedenen anderen Zutaten? Dann würde der Herrgott das Fleisch nicht sehen und die Sünde bliebe ungesühnt.

Um auf Nummer sicher zu gehen, verhüllte er seine Camouflage-Mischung auch noch mit Nudelteig. So fühlte er sich und seine Glaubensgenossen ganz sicher vor dem strengen Blick des Herrn, als die ersten Maultaschen an einem Gründonnerstag im Kloster Maulbronn zum Abendessen gereicht wurden.

Quelle: Oma Lisbeth GmbH

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